Lutz Ackermann

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Das Sahnehäubchen von degewo WEDDING DRESS

Einmal im Jahr blicken Modefreunde auf die Brunnenstraße. Im Rahmen der international Modemesse Fashion Week hat sich hier degewo WEDDING DRESS, das Festival of Urban Fashion and Lifestyle etabliert. Auch bei der achten Auflage am 6. und 7. Juli schauten sich wieder mehrere tausend Besucher die neuen Kollektionen von rund 150 Designern und Ausstellern an. Anders als bei der Fashion Week ist degewo WEDDING DRESS offen für alle. Und so probierten die Besucher die Ausstellungstücke, kauften so manches Stück gleich von der Stange weg.

Zum vierten Mal war Sneshina Petrov dabei. Die Dekorateurin macht seit sechs Jahren Hüte und sagt: „Mode ist meine Leidenschaft“. Immer hat ihr beim Outfit, dem eigenen oder fremden, etwas gefehlt. „Ich finde, Hüte komplettieren ein äußeres Erscheinungsbild“, sagt die 41-Jährige. Sie stellt ausschließlich Unikate her, denn „nichts ist peinlicher, als auf einer Veranstaltung zu sein und jemand trägt den gleichen Hut“. Einzelstücke haben ihren Preis und so kostet ein Hut bei Sahnehäubchen, wie sie ihre Marke nennt, zwischen 150 und 300 Euro. Für Sneshina Petrov war degewo WEDDING DRESS#8 eine großartige Veranstaltung: „Es ist ein Event, das sich herumgesprochen hat. Ich habe mit Besuchern geredet, die extra angereist sind aus Stuttgart oder Hamburg.“ Am Ende hatte sie viele neue Kontakte geknüpft und der Umsatz stimmte auch.

Für die degewo hat WEDDING DRESS noch eine andere Bedeutung. „Das Festival trägt dazu bei, dass das Weddinger Brunnenviertel inzwischen eine nachgefragte innerstädtische Wohngegend geworden ist. Das ist eine gute Entwicklung, nicht nur für uns als größter Vermieter vor Ort, sondern auch für die ganze Stadt“, sagt degewo-Vorstandsmitglied Christoph Beck. Die Vorbereitungen für die neunte Auflage haben bereits begonnen. Dann soll es erstmals eine ganz enge Verzahnung mit einer Schule des Bildungsverbundes Brunnenstraße geben. Modefreunde, Besucher und Anwohner dürfen gespannt sein.

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Mitmachen! Beim degewo-Sporttag

„Mach mit – werd fit“ lautet das Motto beim degewo-Sporttag am 7. September im Bürgerpark Marzahn. Von 13 bis 21 Uhr dreht sich alles um Spiel, Sport, Spaß und Bewegung. Anmeldungen sind bis zum 16. August möglich. 

Zum Auftakt heißt es beim Stundenlauf im Bürgerpark Marzahn „Gutes tun, jede Minute zählt“. Alle, die Spaß an Bewegung haben, sind dazu aufgerufen, mindestens 30 Minuten zu laufen. Anschließend kassieren sie für ihren Einsatz Preisgeld. Dieses Geld kommt Vereinen, Schulen, Kitas oder anderen sozialen Einrichtungen zugute.

Ab 14 Uhr kann dann auf der Marzahner Promenade gekickt, gekegelt oder gespielt werden. Ob im Team oder als Einzelstarter: Neben Fußball, Streetball und Kegeln stehen Volleyball, Badminton oder Tischtennis auf dem Programm.

Sportsgeist beweisen kann jeder auch beim Promenadendreikampf. Nach dem Klettern und Kegeln geht es über 21 Stockwerke in luftige Höhen. Die Gewinner können sich unter anderem über Eintrittskarten von Handball-Bundesligist Füchse Berlin und BR Volleys freuen – überreicht durch Profispieler der Mannschaften.

Neben den Wettkämpfen gibt es beste Live-Unterhaltung. Die bekannten Extremsportler von ParkourONE begeistern mit atemberaubenden Klettershows und Probetrainingsworkshops. Für die Kinder gibt es eine MiniSport-Animation außerdem ein Basketball-Schnuppertraining. Ein buntes Bühnenprogramm, leckere kulinarische Köstlichkeiten und ein abschließendes Überraschungskonzert auf dem Victor-Klemperer-Platz sorgen für gute Sommerlaune. 

Anmeldung
Wer an einem der Sportwettbewerbe teilnehmen möchte, kann sich bis zum 16. August 2013 unter
www.marzahnerpromenade.de oder Tel. 030 202 154 70 melden. Schnell sein lohnt sich. Die Teilnehmerzahl pro Turnier ist begrenzt.

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degewo-Mieten liegen unter Berliner Durchschnitt

Alle zwei Jahre ermittelt der Berliner Mietspiegel die ortsüblichen Vergleichsmieten. Nach den aktuellen Ergebnissen erreicht Berlin mit seinen Mieten das Niveau von Essen, Greifswald oder Bielefeld – allerdings bei einem teilweise niedrigeren Einkommensniveau. Die durchschnittliche Berliner Kaltmiete liegt bei einem Quadratmeterpreis von 5,54 Euro pro Monat. Zum Vergleich: die degewo-Kaltmiete liegt im Durschnitt mit 5,28 Euro monatlich  noch deutlich darunter. Das heißt, bei knapp 60 Prozent der von uns verwalteten Wohnungen ist die Kaltmiete günstiger als im Berliner Durchschnitt. Und im Vergleich zu 2011 sind unsere Mieten um gerade einmal 1,7 Prozent gestiegen. Das ist weniger als die Inflationsrate im selben Zeitraum.

Ohne Mieterhöhungen geht es aber auch für ein kommunales Unternehmen nicht. Aber selbst wenn wir die Miete anheben, schöpfen wir die gesetzlich möglichen Potenziale meistens nicht aus. Wir gehören dem Berliner „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten“ an, weil es klare und verlässliche Regeln für eine sozialverträgliche Mietenentwicklung setzt. Mietsteigerungen werden begrenzt, für Mieter in einer besonderen Notlage suchen wir eine individuelle Lösung, Menschen mit kleinem Einkommen erhalten ein ausreichendes Wohnungsangebot.

Richtig bleibt: Wohnen in der Hauptstadt ist billiger als in Großstädten wie Hamburg (7,15 Euro) und München (10,13 Euro). Richtig ist aber auch, dass sich in manchem Innenstadtbereich auch in Berlin kaum noch eine bezahlbare Wohnung für einfache Mieter finden lässt. Aber was soll so schlimm daran sein, in Tempelhof, Neukölln oder Marzahn zu wohnen? Fragen Sie mal unsere Mieter dort, die lieben ihren Kiez.

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