degewo wendet Familienpflegezeitgesetz an

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Wenn ein naher Verwandter gepflegt werden muss, ist das für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine große Belastung. Die daraus resultierenden Sorgen und Nöte möchten wir dämpfen und wenden ab sofort das Familienpflegezeitgesetz an. Das Gesetz, das die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf stärken soll, ist bereits vor über einem Jahr vom Bundesministerium für Familien eingeführt worden. degewo gehört jetzt bundesweit zu den ersten Unternehmen, die es umsetzt. Die Anwendungen des Familienpflegezeitgesetzes haben wir am 1. November 2013 in einer eigene Betriebsvereinbarung geregelt. Diese Vereinbarung geht in Teilen sogar weit über das hinaus, was der Gesetzgeber vorgegeben hat.

Wir sind der Ansicht, dass wir pflegende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch etwas mehr unterstützen sollten. Denn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser größtes Kapital. In den folgenden Punkten geht degewo noch weiter, als es der Gesetzrahmen vorsieht:

  • Die Familienpflegezeit kann bei degewo bereits auch ab einer kurzen Pflegedauer von drei Monaten in Anspruch genommen werden. Das Gesetz sieht ab sechs Monaten vor.
  • Die Arbeitszeit kann bis auf 0 Stunden/Woche reduziert werden. Im Gesetz stehen 15 Stunden/Woche.
  • Bei degewo besteht für die Arbeitnehmer keine Versicherungspflicht gegen den Ausfall der Rückzahlung. Das Risiko übernimmt degewo.

Wie im Familienpflegezeitgesetz geregelt, stockt degewo das Arbeitsentgelt um die Hälfte dessen auf, was durch die reduzierte Arbeitszeit wegfällt. Unternehmen sind übrigens nicht verpflichtet das Gesetz anzuwenden. degewo möchte mit der freiwilligen Leistung einen weiteren Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten.

Wir sind bereits mehrfach für die familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet worden. 2009 wurde degewo das Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung erteilt. Ein Bündel an Maßnahmen sorgt dafür, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Job sowie die Familie unter einen Hut bekommen. Einige Beispiele: Gleitzeit und Teilzeit erlauben größtmögliche Gestaltungsspielräume und lassen sich so weit es geht an die individuellen Familiensituationen anpassen. An zwei Standorten gibt es Eltern-Kind-Büros, ein Begrüßungspaket für neue Mitarbeiterkinder sowie verschiedene Angebote von Kooperationspartnern gehören ebenso dazu wie Beratung und Unterstützung bei Elternzeit, Kinderbetreuung und ein Coaching für alle Lebenslagen. Alle Angebote werden sehr rege genutzt.