Ein faires Geben und Nehmen

mietergeschichten

Mit ihrem „MP 20 Studio“ für Nagel- und Fußpflege, Massagen und Kosmetik hat sich Andrea Barby vor acht Jahren einen Traum erfüllt. Das Studio in der Marzahner Promenade ist seit 2005 ihre berufliche Heimat. Die 40-Jährige erlebt die degewo seither als Gewerbemieterin und beschreibt das Verhältnis als ein faires Geben und Nehmen. „Die degewo ist mir bei der Miete entgegen gekommen. Dafür bin ich in baulicher Hinsicht ein paar Kompromisse eingegangen.“ Andrea Barby ist selbst Dienstleisterin und nimmt daher Dienstleistungen nicht einfach als gegeben hin. Sie wägt ab, vergleicht mit dem eigenen Geschäft, den eigenen Leistungen. „Wenn ich mit meinen Kunden fair umgehe, dann erhöhe ich damit die Chance, dass sie wiederkommen. Solch einen Umgang wünsche ich mir dann auch, wenn ich selbst in der Kundenposition bin.“

Als Dozentin an einer Kosmetikakademie bildet Andrea Barby nebenberuflich andere Fachfrauen zur Ausbilderin aus. Hier informiert sie sich über Neuigkeiten aus der Branche, nimmt an Workshops und Lehrgängen teil, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. „Wer still steht und sich auf seinen Lorbeeren ausruht, kann gleich einpacken, denn so wird das auf Dauer nichts.“ Die Mutter einer Tochter bezeichnet die Selbstständigkeit auch als ein Risiko. Aber eines, das sie bei der Existenzgründung bewusst eingegangen ist. „Heute“, sagt sie auch mit einem gewissen Stolz in der Stimme, „kann ich von meinem Studio leben und lebe damit meinen Traum.“