Chancengleichheit durch Bildung

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Im Weddinger Brunnenviertel fing alles an. Hier hat die degewo 2005 erkannt, dass Schulen mit über neunzig Prozent Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunft und einem hohen Armutsanteil besonders herausgefordert sind, um Chancengleichheit durch Bildung zu erreichen. degewo brachte damals alle Akteure an einen Tisch und initiierte so den ersten Bildungsverbund. Mittlerweile gibt es solche Verbünde auch in der Gropiusstadt und in Mariengrün. 

Im Verbund mit Kitas, Jugendeinrichtungen, Quartiersmanagement, Bibliotheken und den Bezirksämtern tauschen sich die Schulen auch untereinander aus. Das schafft Motivation, Anregung und eröffnet neue Möglichkeiten. Die Bildungseinrichtungen stärken ihr Profil und erhöhen so die Qualität. Bildung, das hatte die degewo erkannt, ist ein wichtiges Standortkriterium. Viele Eltern entscheiden sich für oder gegen eine Wohngegend auch aufgrund der Schulen vor Ort. Werden sie gestärkt, kommt das dem gesamten Quartier zu Gute. Heute präsentieren sich die Schulen und ihre Schülerinnen und Schüler mit deutlich mehr Selbstbewusstsein.

In der südlichen Gropiusstadt ist der regionale Bildungsverbund zusammen mit dem Bezirk Neukölln sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Hier entsteht der „Campus Efeuweg“. Eine attraktive und umfassende Bildungslandschaft für das südliche Neukölln. Kindertagesstätten, Schulen, Jugend- und Freizeiteinrichtungen wirken zusammen und bieten durchgehende Bildungsangebote bis zum Abitur oder in den Beruf. Alle Einrichtungen des Campus' werden künftig nach einem gemeinsamen Konzept zusammenarbeiten, um Kindern und Jugendlichen mit ihren Familien bessere Chancen für Bildung und Teilhabe zu ermöglichen. degewo unterstützt dieses Vorhaben.