Alle Artikel aus der Kategorie "projekte"

 

Hausmeister des Jahres!

Wenn in der Ringelnatz-Siedlung der Abfluss verstopft ist, die Tür klemmt oder irgendwo Unordnung herrscht, dann klingt bei ihm das Telefon: Thomas Grätz. Denn die rund 500 Wohnungen sowie Hauseingänge und Heizstationen sind sein Revier. Grätz ist einer von 142 Hausmeistern der degewo. Und dafür, dass er seinen Job richtig gut macht, ist er von den Mietern ausgezeichnet worden. Anfang August wurde er als „Hausmeister des Jahres“ geehrt. Vor großem Publikum, auf der Hauptbühne des degewo-Mieterfestes 2013 in den Gärten der Welt in Marzahn.

„Seitdem komme ich aus dem Händeschütteln gar nicht mehr raus“, erzählt Thomas Grätz und die Freude und Ehre, die das bereitet, sieht und hört man ihm an. „Es ist eine schöne Bestätigung für meine Arbeit, die ich hier seit 23 Jahren sehr gerne mache.“ Immer mit einem Lächeln auf den Lippen, einem offenen Ohr für Sorgen oder Nöte und Zeit, um einfach mal so miteinander zu sprechen. Der gelernte Dreher, der auch schon als Bauschlosser gearbeitet hat, schiebt die Dinge nicht auf die lange Bank, sondern erledigt sie – wenn möglich – sofort. Auch das belohnten die degewo-Mieter im Quartier und wählten ihren Hausmeister auf Platz 1.

Auch Bernhard Bonitz (Prenzlauer Berg), Julian Poplawski (Schöneberg), Jürgen Müller (Gropiusstadt), Marco Puls (Seniorenresidenz in Falkensee) und Torsten Hofmann (Köpenick) wurden auf dem Mieterfest als Top-Hausmeister ausgezeichnet. Ausruhen wollen sie sich alle auf ihrem frisch erworbenen Lorbeer allerdings nicht, denn der Titel soll ja im nächsten Jahr erfolgreich verteidigt werden. Der 53-jährige Thomas Grätz freut sich jetzt aber erst Mal auf seinen Malediven-Urlaub, für den er lange gespart hat. Bestens erholt und voller Energie ist er anschließend wieder für seine Mieter da. Um Abflüsse, Türen, Müllplätze und Heizungsanlagen zu reparieren und in Schuss zu halten, damit sich alle in ihrem Wohnumfeld bei der degewo wohl fühlen.

Mehr lesen
 

Das Sahnehäubchen von degewo WEDDING DRESS

Einmal im Jahr blicken Modefreunde auf die Brunnenstraße. Im Rahmen der international Modemesse Fashion Week hat sich hier degewo WEDDING DRESS, das Festival of Urban Fashion and Lifestyle etabliert. Auch bei der achten Auflage am 6. und 7. Juli schauten sich wieder mehrere tausend Besucher die neuen Kollektionen von rund 150 Designern und Ausstellern an. Anders als bei der Fashion Week ist degewo WEDDING DRESS offen für alle. Und so probierten die Besucher die Ausstellungstücke, kauften so manches Stück gleich von der Stange weg.

Zum vierten Mal war Sneshina Petrov dabei. Die Dekorateurin macht seit sechs Jahren Hüte und sagt: „Mode ist meine Leidenschaft“. Immer hat ihr beim Outfit, dem eigenen oder fremden, etwas gefehlt. „Ich finde, Hüte komplettieren ein äußeres Erscheinungsbild“, sagt die 41-Jährige. Sie stellt ausschließlich Unikate her, denn „nichts ist peinlicher, als auf einer Veranstaltung zu sein und jemand trägt den gleichen Hut“. Einzelstücke haben ihren Preis und so kostet ein Hut bei Sahnehäubchen, wie sie ihre Marke nennt, zwischen 150 und 300 Euro. Für Sneshina Petrov war degewo WEDDING DRESS#8 eine großartige Veranstaltung: „Es ist ein Event, das sich herumgesprochen hat. Ich habe mit Besuchern geredet, die extra angereist sind aus Stuttgart oder Hamburg.“ Am Ende hatte sie viele neue Kontakte geknüpft und der Umsatz stimmte auch.

Für die degewo hat WEDDING DRESS noch eine andere Bedeutung. „Das Festival trägt dazu bei, dass das Weddinger Brunnenviertel inzwischen eine nachgefragte innerstädtische Wohngegend geworden ist. Das ist eine gute Entwicklung, nicht nur für uns als größter Vermieter vor Ort, sondern auch für die ganze Stadt“, sagt degewo-Vorstandsmitglied Christoph Beck. Die Vorbereitungen für die neunte Auflage haben bereits begonnen. Dann soll es erstmals eine ganz enge Verzahnung mit einer Schule des Bildungsverbundes Brunnenstraße geben. Modefreunde, Besucher und Anwohner dürfen gespannt sein.

Mehr lesen
 

Mitmachen! Beim degewo-Sporttag

„Mach mit – werd fit“ lautet das Motto beim degewo-Sporttag am 7. September im Bürgerpark Marzahn. Von 13 bis 21 Uhr dreht sich alles um Spiel, Sport, Spaß und Bewegung. Anmeldungen sind bis zum 16. August möglich. 

Zum Auftakt heißt es beim Stundenlauf im Bürgerpark Marzahn „Gutes tun, jede Minute zählt“. Alle, die Spaß an Bewegung haben, sind dazu aufgerufen, mindestens 30 Minuten zu laufen. Anschließend kassieren sie für ihren Einsatz Preisgeld. Dieses Geld kommt Vereinen, Schulen, Kitas oder anderen sozialen Einrichtungen zugute.

Ab 14 Uhr kann dann auf der Marzahner Promenade gekickt, gekegelt oder gespielt werden. Ob im Team oder als Einzelstarter: Neben Fußball, Streetball und Kegeln stehen Volleyball, Badminton oder Tischtennis auf dem Programm.

Sportsgeist beweisen kann jeder auch beim Promenadendreikampf. Nach dem Klettern und Kegeln geht es über 21 Stockwerke in luftige Höhen. Die Gewinner können sich unter anderem über Eintrittskarten von Handball-Bundesligist Füchse Berlin und BR Volleys freuen – überreicht durch Profispieler der Mannschaften.

Neben den Wettkämpfen gibt es beste Live-Unterhaltung. Die bekannten Extremsportler von ParkourONE begeistern mit atemberaubenden Klettershows und Probetrainingsworkshops. Für die Kinder gibt es eine MiniSport-Animation außerdem ein Basketball-Schnuppertraining. Ein buntes Bühnenprogramm, leckere kulinarische Köstlichkeiten und ein abschließendes Überraschungskonzert auf dem Victor-Klemperer-Platz sorgen für gute Sommerlaune. 

Anmeldung
Wer an einem der Sportwettbewerbe teilnehmen möchte, kann sich bis zum 16. August 2013 unter
www.marzahnerpromenade.de oder Tel. 030 202 154 70 melden. Schnell sein lohnt sich. Die Teilnehmerzahl pro Turnier ist begrenzt.

Mehr lesen
 

Chancengleichheit durch Bildung

Im Weddinger Brunnenviertel fing alles an. Hier hat die degewo 2005 erkannt, dass Schulen mit über neunzig Prozent Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunft und einem hohen Armutsanteil besonders herausgefordert sind, um Chancengleichheit durch Bildung zu erreichen. degewo brachte damals alle Akteure an einen Tisch und initiierte so den ersten Bildungsverbund. Mittlerweile gibt es solche Verbünde auch in der Gropiusstadt und in Mariengrün. 

Im Verbund mit Kitas, Jugendeinrichtungen, Quartiersmanagement, Bibliotheken und den Bezirksämtern tauschen sich die Schulen auch untereinander aus. Das schafft Motivation, Anregung und eröffnet neue Möglichkeiten. Die Bildungseinrichtungen stärken ihr Profil und erhöhen so die Qualität. Bildung, das hatte die degewo erkannt, ist ein wichtiges Standortkriterium. Viele Eltern entscheiden sich für oder gegen eine Wohngegend auch aufgrund der Schulen vor Ort. Werden sie gestärkt, kommt das dem gesamten Quartier zu Gute. Heute präsentieren sich die Schulen und ihre Schülerinnen und Schüler mit deutlich mehr Selbstbewusstsein.

In der südlichen Gropiusstadt ist der regionale Bildungsverbund zusammen mit dem Bezirk Neukölln sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Hier entsteht der „Campus Efeuweg“. Eine attraktive und umfassende Bildungslandschaft für das südliche Neukölln. Kindertagesstätten, Schulen, Jugend- und Freizeiteinrichtungen wirken zusammen und bieten durchgehende Bildungsangebote bis zum Abitur oder in den Beruf. Alle Einrichtungen des Campus' werden künftig nach einem gemeinsamen Konzept zusammenarbeiten, um Kindern und Jugendlichen mit ihren Familien bessere Chancen für Bildung und Teilhabe zu ermöglichen. degewo unterstützt dieses Vorhaben.

Mehr lesen